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Schönheitsunterschiede der Geschlechter

Orchidee als Sinnbild der Schönheit» Geschlechter-unterschiede sind die Dialektik der Biologie. «

Schönheit und ihre Unterschiede der Geschlechter

 

Die Schönheit gehört zu den bedeutendsten physischen Eigenschaften gleich nach der Funktion des Körpers.

Schönheitsrelevant sind insbesondere die geschlechtsspezifischen Merkmale, wie die Verteilung des Unterhautfettgewebes oder die Entwicklung der Brustdrüsen. Die Physiologie der Geschlechterunterschiede unterstreicht die Schönheit der Frau. Denn an den Stellen, an denen sich die Geschlechter sichtbar unterscheiden, ist die Frau richtig schön. Aber auch in vielen körperlichen Eigenschaften ohne Geschlechtsfunktion sind die weiblichen Merkmale identisch mit Merkmalen der Schönheit. So ist beispielsweise Akne oder unreine Haut bei männlichen Jugendlichen sehr viel häufiger ausgeprägt als bei weiblichen.

Die kindlichen Merkmale der Frau, wie Grazilität oder geringe Körperbehaarung, haben ihre biologische Ursache in einem früheren Abschluss der Wachstums- und Reifungsprozesse. Die Frau beendet ihre Pubertät im Durchschnitt zwei Jahre früher als der Mann. Sie verkörpert damit die Schönheit der frühen Reife.

Es gibt allerdings auch ganz schöne Eigenschaften, die nicht das Kindchenschema, sondern das Frauenschema der Frau repräsentieren. Diese gehören zu den kostbarsten Schönheitsmerkmalen. Weil sie die Frau als Frau schön machen. Weil eine richtige Frau kein Kind ist. Von Natur aus verfügt die Frau beispielsweise über einen höheren und schlankeren Hals als der Mann.

Dies entspricht den aktuellen Vorstellungen von Ästhetik in den verschiedensten Kulturräumen. Die Augenbrauen sind bei Frauen stärker geschwungen und gehören damit quasi zum Gesamtkonzept weiblicher Rundungen. Frauen besitzen zudem ein rundlicheres Gesicht, das durch eine geringere Stirnneigung ästhetisch untermalt wird. Die weibliche Stirn ist glatter und weist nicht jenen Überaugenwulst auf, der sich beim Mann und noch stärker beim Neandertaler prägend manifestieren konnte. Frauen haben geringer geblähte Nasenflügel, häufiger ein konkaves Nasenrückenprofil und seltener eine fleischige Nase. Frauen haben ein zierlicheres Kinn mit einem erheblich seltenerem Vorkommen eines Kinngrübchens. Diese weiblichen Merkmale empfinden wir als schön, ohne es zu bemerken.

Darüber hinaus gibt es auch weibliche Eigenschaften, die in der heutigen Schönheitsbewertung keine grosse Rolle spielen. Vielleicht gehören sie zu den Schönheitsmerkmalen der Zukunft. Das Ohrläppchen ist bei der Frau häufiger mit dem Hals verwachsen. Daher wirken angewachsene Ohrläppchen bei Männern wenig maskulin. Allerdings bewegt sich der Schönheitswert angewachsener weiblicher Ohrläppchen meist noch auf bescheidenem Niveau. Selbst das Charisma der bei Frauen stärker gefalteten Ohrmuschel wird wenig beachtet. Trotz der Auffälligkeit dieses Merkmals, unterscheiden wir Frauenohren und Männerohren in der Praxis unserer Attraktivitätsbewertung bisher kaum. Sicherlich weisen die filigranen Gesichtseigenschaften noch eher unerkannte Schönheitsbereiche auf als die robusten Eigenschaften des menschlichen Körpers.

Die beim Mann grössere Breite der Schultern und des Brustkorbes steht im Zusammenhang mit der ursprünglichen Aufgabe als Jäger und Beschützer. Eine Attraktivität des Nutzlosen, heutzutage dient männliche Körperkraft allenfalls noch auf Vorstadtkirmesplätzen zur Verteidigung diverser Ehren.

Ebenso gestrig schafft das breitere Becken der Frau Raum für den Nachwuchs und gewährleistet hierdurch scheinbar die Gebärfähigkeit. Unterstützt wird dies durch die typisch weibliche Fettgewebsverteilung, die dem Mann eine höhere Fruchtbarkeit vorgaukelt. Auch zu diesem Zweck ist der Anteil des weiblichen Fettgewebes am Gesamtvolumen des Körpers fast doppelt so hoch wie beim Mann. Die Verteilung des weiblichen Fettgewebes begründet nicht nur eine weichere Oberfläche, sondern auch einen erheblich günstigeren Wärmehaushalt der Frau. Allerdings geht dieses Schönheitsgewebe auf Kosten des Muskel- und Bewegungsapparates. Das erklärt die wesentlich höhere Körperkraft des Mannes – auch unabhängig von der Körpergrösse.

Insgesamt lässt sich aus den schönen und weniger schönen männlichen und weiblichen Merkmalen eine grosse Variationsreihe aufstellen. Sie basiert auf einem weiblichen und einem männlichen Pol. Jede Art von Magnetismus verströmt seine Magie zwischen zwei Polen. Aus der Physik sind eindeutige Pole bekannt. Das hierbei entstehende Spannungsfeld erlaubt einen Vergleich mit der Anziehung der Geschlechter.

Die Einordnung von Individuen auf einer Reihe zwischen sehr weiblich – weiblich – androgyn – männlich – sehr männlich wird geschlechtertypisierende Variationsreihe genannt. Sie lässt sich für eine Gesamtheit der Eigenschaften aufstellen, aber auch für einzelne Eigenschaften. Hier können sich Individuen durchaus in Bereichen des anderen Geschlechtes einnisten. Es ist also möglich, dass ein Mann eindeutig weibliche Hände trägt.

Diese Variation macht den Geschlechterunterschied fast prickelnder als das Spannungsfeld des physikalischen Magnetismus. Der Facettenreichtum zwischenmenschlicher Anziehung basiert auf der vielschichtigen Einordnung von Individuen in die Geschlechtervariation.

Insgesamt sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern so mannigfaltig, dass nur der Törichte seine Betrachtung auf einige wenige beschränkt. Wer Geschlechterunterschiede auch nur ansatzweise leugnet, erklärt mindestens ein Geschlecht für minderwertig. Nur die Geschlechterunterschiede erlauben die Entwicklung eines eigenen Geschlechterbewusstsein: Das Fühlen als Mann. Das Fühlen als Frau. Und damit das intensive Fühlen der eigenen Art. Nur der Unterschied schafft das grossartige Bewusstsein von Identität. Wir sind so konstruiert, dass wir uns zur Arterhaltung gegenseitig anziehen. Und zu einer arterhaltenden Anziehung gehören zwei:

Die schöne Frau und der davon faszinierte Mann.

» An jenen Stellen, an denen sich die Geschlechter sichtbar unterscheiden, ist die Frau besonders schön. «

 

Auszug aus dem Buch “Mal ehrlich über Schönheit” von Dr. Michael Dahlem

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Der Beitrag wurde am Montag, den 10. Oktober 2011 um 14:17 Uhr veröffentlicht und wurde unter Aktuell & Interessant abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

4 Reaktionen zu “Schönheitsunterschiede der Geschlechter”

  1. Mia sagt:

    … der Unterschied schafft das grossartige Bewusstsein von Identität.
    Der Satz ist grandios. Und das sicher nicht nur im Bezug auf die äußere Schönheit :-)

  2. Tine sagt:

    nur gut, dass es unterschiede zwischen Mann und Frau gibt…wo bliebe sonst der Spaß? :-)

  3. ISM-Kosmetik sagt:

    Auch bei Wellness und Hautpflege gibt es Unterschiede der Geschlechter.

  4. Jana sagt:

    Am Wochenende habe ich ein super interessantes Buch genau zu diesem Thema gelesen.
    In girlsgame begibt sich ein Mann auf eine unerschrockene Reise in die Welt der Frauen.
    Schöne Bilder, amüsant geschrieben und mit interessanten Einblicken in die Denkweise von Männern und Frauen.
    Sehr zu empfehlen.

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